*Registrieren *Impressum *Kontakt
*Deutsche Version*English Version  
Schnellsuche:
Nicht angemeldet. [Anmelden

Medizinisch/biologische Studie (experimentelle Studie)

Effects of mobile phone use on brain tissue from the rat and a possible protective role of vitamin C - a preliminary study. med./biol.

Wirkung von Mobiltelefon-Nutzung auf das Hirn-Gewebe von Ratten und die mögliche Schutzfunktion von Vitamin C - eine Vorstudie.

Von: Imge EB, Kilicoglu B, Devrim E, Cetin R, Durak I
Erschienen in: Int J Radiat Biol 2010; 86 (12): 1044 - 1049 ( Externe Webseite öffnen PubMed Eintrag, Externe Webseite öffnen Journal Website )

Ziel der Studie (lt. Autor)
Es sollten die Wirkungen einer Handy-Exposition auf das Hirn-Gewebe und eine mögliche schützende Rolle von Vitamin C untersucht werden.
Hintergrund/weitere Details:
40 weibliche Ratten wurden in vier Gruppen aufgeteilt (jede Gruppe n=10): 1.) Kontrollgruppe, 2.) Handy-Expositions-Gruppe, 3.) "Handy-Exposition plus Vitamin C"-Gruppe und 4.) Vitamin C-Behandlungs-Gruppe.

Endpunkt

Exposition/Befeldung
Allgemeine Kategorie: Mobilkommunikationssystem, digitales Mobiltelefon

FeldeigenschaftenParameter
900 MHz
Expositionsdauer: 4 Wochen - Handy im Stand-by-Betrieb, viermal täglich Anruf für 10 Min.
SAR: 0,95 W/kg

FELD Detailliertere Expositionsparameter (in engl. Sprache) anschauen

Exponiertes System:
Tier (Art/Stamm): Ratte/Wistar Albino
Ganzkörperexposition

Methoden
Endpunkt/Messparameter/Methodik

Untersuchtes Material: Überstände der Gewebe-Homogenate
Untersuchtes Organsystem: Gehirn/ZNS

Untersuchungszeitpunkt: nach der Befeldung

Hauptergebnis der Studie (lt. Autor)
Die Mobilfunk-Exposition verursachte, im Vergleich zur Kontrollgruppe, eine Hemmung der Enzymaktivitäten der 5'-Nukleotidase und der Katalase. Die Glutathionperoxidase-Enzymaktivität und der Malondialdehyd-Gehalt waren ebenfalls in der Mobilfunk-Gruppe vermindert, aber nicht signifikant.
Vitamin C verursachte einen signifikanten Anstieg der Glutathionperoxidase-Enzymaktivität und einen nicht-signifikanten Anstieg der Enzymaktivitäten der 5'-Nukleotidase, der Adenosin-Deaminase und Katalase.
Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass Vitamin C eine schützende Rolle vor nachteiligen Wirkungen einer Mobiltelefon-Befeldung im Hirn-Gewebe hat.

(Studienmerkmale: medizinisch/biologische Studie, experimentelle Studie, Voll-/Hauptstudie)

Studie gefördert durch

  • nicht angegeben/keine Förderung

Zu diesem Artikel veröffentlichter Kommentar:Themenverwandte Artikel i
Glossar: Adenosin, antioxidatives, Befeldung, biologische, digitales, Endpunkt, Enzymaktivität, Exposition, Ganzkörperexposition, Gewebe, Glutathionperoxidase, Hirn, Homogenate, Katalase, Kontrollgruppe, Malondialdehyd, Mobilfunk, Mobiltelefon, neurologische, Nukleotidase, oxidativer Stress, Potenzial, Purin, Ratte/Wistar, Ratten, reaktive, SAR, signifikant, Spektrophotometrie, Stamm, stand-by, Stoffwechsel, Superoxid-Dismutase, Thiobarbitursäure, Tier, Vitamin C, Voll-/Hauptstudie, Xanthinoxidase, ZNS, Überstände

© 1997 - 2013, Forschungszentrum für Elektro-Magnetische Umweltverträglichkeit (femu - RWTH Aachen).

Der Inhalt des EMF-Portals darf weder kopiert, verändert, noch in irgendeiner Form, gleichgültig ob elektronisch oder auf anderen Medien, gespeichert werden. Er darf nur zur persönlichen Information verwendet werden. Ohne ausdrückliche, schriftliche Zustimmung des femu an der RWTH Aachen ist jegliche weitergehende Verwendung, insbesondere Veröffentlichung, Vervielfältigung, jede Form der gewerblichen Nutzung sowie Weitergabe an Dritte - auch in Teilen oder überarbeiteter Form - untersagt. Durch Abruf, Ansicht oder Ausdruck dieser Dokumente erklären Sie sich mit den im Kleingedruckten genannten Bedingungen ausdrücklich einverstanden.

 Druckansicht