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Medizinisch/biologische Studie (experimentelle Studie)

Radioprotective effects of honeybee venom (Apis mellifera) against 915-MHz microwave radiation-induced DNA damage in wistar rat lymphocytes: in vitro study. med./biol.

Strahlenschützende Wirkungen des Honigbienen-Gifts (Apis mellifera) gegen 915 MHz-Mikrowellen-Strahlen induzierten DNA-Schaden in Wistar-Ratten-Lymphozyten: eine in vitro-Studie.

Von: Gajski G, Garaj-Vrhovac V
Erschienen in: Int J Toxicol 2009; 28 (2): 88 - 98 ( Externe Webseite öffnen PubMed Eintrag, Externe Webseite öffnen Journal Website )

Ziel der Studie (lt. Autor)
Es sollten die strahlenschützenden Wirkungen des Honigbienen-Gifts vor einem durch 915 MHz Mikrowellen-induzierten DNA-Schaden in Ratten-Lymphozyten untersucht werden.
Hintergrund/weitere Details:
Honigbienen-Gift ist ein komplexes Gemisch aus unterschiedlichen Komponenten, das Peptide, Enzyme und Amine enhält, die über eine Reihe pharmazeutischer Eigenschaften verfügen. Das Honigbienen-Gift wird in der traditionellen Medizin verwendet, um eine Reihe von Erkrankungen zu behandeln (z.B. Arthritis, Rheuma, Rücken-Schmerzen). Außerdem wurde darüber berichtet, dass das Gift anti-mutagene, pro- und anti-inflammatorische, anti-nozizeptive und anti-Krebs-Wirkungen besitzt. Zusätzlich soll es eine strahlenschützende Kapazität haben, die vor Gammastrahlung schützt.
Vollblut-Lymphozyten von Wistar-Ratten wurden vier Stunden und direkt vor der Exposition mit 1 µg/ml Bienen-Gift behandelt.

Endpunkt

Exposition/Befeldung
Allgemeine Kategorie: Mobiltelefon, digitales Mobiltelefon, GSM, Mikrowellen

FeldeigenschaftenParameter
915 MHz
gepulst (PW)
Expositionsdauer: kontinuierlich für 30 min
elektrische Feldstärke: 30 V/m (einheitliches Feld innerhalb der Zelle)
Leistungsflussdichte: 2,4 W/m²
SAR: 0,6 W/kg (Ganzkörper)

FELD Detailliertere Expositionsparameter (in engl. Sprache) anschauen

Exponiertes System:
Vollblut-Proben

Methoden
Endpunkt/Messparameter/Methodik

Untersuchtes Material: intakte Zelle/Zellkultur (in vitro), Zell-Lysate

Untersuchungszeitpunkt: nach der Befeldung

Hauptergebnis der Studie (lt. Autor)
Der Standard-Komet-Assay deckte auf, dass eine Mikrowellen-Exposition den DNA-Schaden in Ratten-Lymphozyten erhöhte.
Der Fpg-modifizierte Komet-Assay (als Marker für durch oxidativen Stress-induzierten DNA-Schaden) deckte, im Vergleich zu den Kontrollen, statistisch signifikante Unterschiede auf, was darauf hindeutet, dass oxidativer Stress ein möglicher Mechanismus für die Induktion des DNA-Schadens ist.
Die Ergebnisse zeigten, dass Bienen-Gift eine strahlenschützende Wirkung gegen einen grundlegenden und oxidativen DNA-Schaden hat. Bienen-Gift allein hat bei einer Konzentration von 1µg/ml keinen Einfluss auf die Genotoxizität und erzeugte keinen oxidativen Schaden in den Ratten-Lymphozyten.

(Studienmerkmale: medizinisch/biologische Studie, experimentelle Studie, Voll-/Hauptstudie)

Studie gefördert durch

  • Ministry of Science, Education and Sports, Republic of Croatia

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Glossar: alkalischer, Befeldung, biologische, digitales, DNA, Elektrische Feldstärke, Endpunkt, Enzyme, Erkrankungen, Exposition, Gammastrahlung, Genotoxizität, gepulst, GSM, Induktion, inflammatorische, in vitro, Komet-Assay, Krebs, Leistungsflussdichte, Lymphozyten, Lysate, Marker, MHz, Mikrowellen, Mobiltelefon, Mutagene, Mutation, nozizeptive, oxidativen, oxidativer Stress, Peptide, PW, Ratten, SAR, Schmerzen, signifikante, statistisch, Voll-/Hauptstudie, Vollblut, Wistar-Ratten, Zell, Zellkultur

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