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Medizinisch/biologische Studie (experimentelle Studie)Effects of radiofrequency electromagnetic waves (RF-EMW) from cellular phones on human ejaculated semen: an in vitro pilot study. med./biol.Wirkungen hochfrequenter elektromagnetischer Wellen (RF-EMW) von Mobiltelefonen auf den humanen ejakulierten Samen: Eine in vitro-Pilotstudie.
Von: Agarwal A, Desai NR, Makker K, Varghese A, Mouradi R, Sabanegh E, Sharma R Erschienen in: Fertil Steril 2009; 92 (4): 1318 - 1325 ( PubMed Eintrag, Journal Website )Ziel der Studie (lt. Autor) Es sollten die Wirkungen von hochfrequenten elektromagnetischen Feldern von Mobiltelefonen während des Sprech-Modus auf unverarbeiteten (unverdünnten) ejakulierten menschlichen Samen untersucht werden. Hintergrund/weitere Details: Es wurden Samen-Proben von normalen gesunden Spendern (n=23) und unfruchtbaren Patienten (n=9) verwendet. Die Samen-Proben wurden in zwei Aliquots geteilt (für die Exposition und Schein-Exposition). Analysen wurden zwischen den insgesamten exponierten und nicht-exponierten Proben durchgeführt sowie getrennt nach Patienten- und Spender-Proben. Endpunkt - Effekte auf die Fortpflanzungsfähigkeit: verschiedene Spermien-Parameter (z.B. Motilität, DNA-Schaden, Lebensfähigkeit)
Exposition/Befeldung Allgemeine Kategorie: digitales Mobiltelefon, GSM FELD Detailliertere Expositionsparameter (in engl. Sprache) anschauenExponiertes System: Samen-Proben Methoden Endpunkt/Messparameter/Methodik Untersuchtes Material: DNA/RNA (in vitro), intakte Zelle/Zellkultur (in vitro), Spermien
Hauptergebnis der Studie (lt. Autor) Exponierte Proben zeigten eine signifikante Verminderung der Spermien-Motilität und -Lebensfähigkeit, einen Anstieg des Gehaltes reaktiver Sauerstoffspezies (in allen Gruppen: insgesamt, normale Spender, Patienten) und einen Abfall des "reaktiven Sauerstoffspezies - Gesamt-Antioxidationsmittel-Kapazitäts"-Scores (der Score war allerdings nicht signifikant, wenn die exponierten und nicht-exponierten Proben von Spendern und Patienten verglichen wurden). Die Werte der Gesamt-Antioxidationsmittel-Kapazität und des DNA-Schadens zeigten keine signifikaten Unterschiede von der nicht-exponierten Gruppe.
Es wird geschlussfolgert, dass von Handys emittierte hochfrequente elektromagnetische Felder zu oxidativem Stress im menschlichen Samen führen. Die Autoren spekulieren, dass das Aufbewahren von Handys in der Hosentasche im Sprech-Modus (z.B. während der Nutzung von Bluetooth) negativ die Spermatozoen beeinflussen und die männliche Fertilität stören könnte. Allerdings ist das Handy von den männlichen Reproduktions-Organen durch mehrere Gewebe-Schichten voneinander getrennt, so dass das Hochrechnen der Wirkungen, die unter in vitro-Bedingungen gefunden wurden, auf Bedingungen im wirklichen Leben weitere Studien erfordert. (Studienmerkmale: medizinisch/biologische Studie, experimentelle Studie, Pilot-/Erkundungs-/Vorstudie, prospektive Pilotstudie)
Studie gefördert durch - Center for Reproductive Medicine, Glickman Urological and Kidney Institute, Cleveland Clinic, Cleveland, Ohio
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Glossar: Aliquots, Antioxidationsmittel, Assay, biologische, Biosynthese, Bluetooth, Chemilumineszenz, digitales, DNA, ejakulierten, elektromagnetische Felder, emittierte, Endpunkt, exponierte, Exposition, Fertilität, Genotoxizität, gepulst, gesunden, Gewebe, GSM, Handy, hochfrequente, in vitro, Lebensfähigkeit, Leistung, Leistungsflussdichte, menschlichen, Modus, molekulare, Motilität, Mutation, Organen, oxidativem Stress, Pilotstudie, prospektive, PW, reaktiver Sauerstoffspezies, Reproduktions, RNA, Samen, SAR, Schein-Exposition, signifikant, Spender, Spermien, TUNEL-Assay, Zelle, Zellkultur, Zelllebensfähigkeit, Zellproliferation, Zellteilung |
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