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Medizinisch/biologische Studie (experimentelle Studie)

Tempol suppresses micronuclei formation in astrocytes of newborn rats exposed to 50-Hz, 10-mT electromagnetic fields under bleomycin administration. med./biol.

Tempol unterdrückt die Bildung von Mikronuklei in Astrozyten neugeborener Ratten, exponiert bei 50 Hz, 10 mT elektromagnetischen Feldern unter Bleomycin-Verabreichung.

Von: Miyakoshi Y, Kajihara C, Shimizu H, Yanagisawa H
Erschienen in: Mutat Res 2012; 747 (1): 138 - 141 ( Externe Webseite öffnen PubMed Eintrag, Externe Webseite öffnen Journal Website )

Ziel der Studie (lt. Autor)
Es sollten die mutagenen Wirkungen einer Ko-Exposition von 50 Hz-Magnetfeldern und Bleomycin untersucht werden. Zusätzlich wurde untersucht, ob die mutagenen Wirkungen von Magnetfeldern mit reaktiven Sauerstoffspezies verbunden sind, indem Tempol (4-Hydroxy-2,2,6,6-Tetramethylpiperidin-1-Oxyl) verwendet wurde, ein Superoxid-Radikalfänger.
Hintergrund/weitere Details:
Drei Tage-alte männliche Ratten wurden in sechs Gruppen (je 6 Ratten) schein-exponiert oder bei 50 Hz-Magnetfeldern und Bleomycin ko-exponiert (5 oder 10 mg/kg Körpergewicht): 1.) Magnetfeld-Exposition, 2.) Schein-Exposition, 3.) Bleomycin (5 mg) + Magnetfeld-Ko-Exposition, 4.) Bleomycin (5 mg) + Schein-Exposition, 5.) Bleomycin (10 mg) + Magnetfeld-Ko-Exposition, 6.) Bleomycin (10 mg) + Schein-Exposition.
Zusätzlich wurden vier Gruppen (je 4 Ratten) mit Tempol behandelt: 7.) Bleomycin (10 mg/kg) + Magnetfeld-Exposition + Tempol (200 µmol/kg Körpergewicht), 8.) Bleomycin + Schein-Exposition + Tempol, 9.) Bleomycin + Magnetfeld-Exposition + physiologische Salz-Lösung, 10.) Bleomycin + Schein-Exposition + physiologische Salz-Lösung.

Endpunkt

Exposition/Befeldung
Allgemeine Kategorie: magnetisches Feld, 50/60 Hz (Wechselstrom), Ko-Exposition

FeldeigenschaftenParameter
50 Hz
Expositionsdauer: kontinuierlich für 72 h
magnetische Flussdichte: 10 mT

FELD Detailliertere Expositionsparameter (in engl. Sprache) anschauen

Exponiertes System:
Tier (Art/Stamm): Ratte/Sprague-Dawley
Ganzkörperexposition

Methoden
Endpunkt/Messparameter/Methodik

Untersuchtes Material: intakte Zelle/Zellkultur (in vitro)
Untersuchtes Organsystem: Gehirn/ZNS

Untersuchungszeitpunkt: nach der Befeldung

Hauptergebnis der Studie (lt. Autor)
Die Anzahl der Astrozyten mit Mikronuklei war in der "Bleomycin (10 mg) + Magnetfeld-Expositions-Gruppe" (Gruppe 5) 1,6 mal höher als in der entsprechenden Schein-Expositions-Gruppe (Gruppe 6).
Die Anzahl der Mikronuklei in den Astrozyten der Gruppe 7 (Ko-Exposition bei dem Magnetfeld + Bleomycin + Tempol) war 40% von der Anzahl der Astrozyten der Ratten, denen dieselbe Dosis Bleomycin und die physiologische Salzlösung verabreicht wurde (Gruppe 9) und ähnlich zu den beiden Schein-Expositions-Gruppen (Gruppen 8 und 10).
Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass der Mechanismus, der verantwortlich für die erhöhte Häufigkeit der Mikronuklei in den Astrozyten der Ratten ist, die mit Bleomycin und Magnetfeldern ko-exponiert wurden, mit reaktiven Sauerstoffspezies verbunden ist.

(Studienmerkmale: medizinisch/biologische Studie, experimentelle Studie, Voll-/Hauptstudie, Short Communication)

Studie gefördert durch

  • nicht angegeben/keine Förderung

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Glossar: 50 Hz, Acridinorange, Astrozyten, Befeldung, biologische, Bleomycin, Dosis, Endpunkt, Expositions, Fluoreszenzmikroskopie, Ganzkörperexposition, Gehirn, Genotoxizität, GFAP, in vitro, ko-exponiert, Magnetfeld, magnetische Flussdichte, Mikronuklei, Mutagenen, Mutation, physiologische, Radikalfänger, Ratte/Sprague-Dawley, Ratten, reaktiven Sauerstoffspezies, Schein-Expositions, Stamm, Superoxid, Tier, Voll-/Hauptstudie, Wechselstrom, Zelle, Zellkultur, ZNS

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