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Medizinisch/biologische Studie (Beobachtungsstudie)

Is newborn melatonin production influenced by magnetic fields produced by incubators? med./biol.

Wird die Melatonin-Produktion bei Neugeborenen durch Magnetfelder beeinflusst, die von Inkubatoren erzeugt werden?

Von: Bellieni CV, Tei M, Iacoponi F, Tataranno ML, Negro S, Proietti F, Longini M, Perrone S, Buonocore G
Erschienen in: Early Hum Dev 2012; 88 (8): 707 - 710 ( Externe Webseite öffnen PubMed Eintrag, Externe Webseite öffnen Journal Website )

Ziel der Studie (lt. Autor)
Es sollte die Melatonin-Produktion in einer Gruppe Neugeborener abgeschätzt werden, die bei elektromagnetischen Feldern innerhalb von Inkubatoren exponiert wurden.
Hintergrund/weitere Details:
Die Studiengruppe bestand aus 28 Babies, die mindestens 48 h in den Inkubatoren verbracht hatten. Die 6-Hydroxymelatoninsulfat (6-OHMS)-Exkretion im Urin (normalisiert gegenüber Kreatinin) wurde am Ende ihres Aufenthalts gemessen und 48 h später, als sie in Kinderbetten verlegt wurden, wo die elektromagnetischen Felder unterhalb der Nachweisgrenze lagen.
Die Kontrollgruppe bestand aus 27 Babies, die nicht bei elektromagnetischen Feldern exponiert waren. Es wurden ebenfalls zwei Urin-Proben gesammelt (im Abstand von 48 h).

Endpunkt

Exposition/Befeldung
Allgemeine Kategorie: magnetisches Feld, 50/60 Hz (Wechselstrom), NF therapeutisches/medizinisches Gerät

FeldeigenschaftenParameter
Frequenz nicht angegeben
magnetische Flussdichte: 0,458 µT (Matratzenmitte (bei minimaler Leistung))
magnetische Flussdichte: 0,45 µT (Matratzenrand (bei minimaler Leistung))
magnetische Flussdichte: 8,84 µT (Matratzenmitte (bei maximaler Leistung))
magnetische Flussdichte: 0,97 µT (Matratzenrand (bei maximaler Leistung))

FELD Detailliertere Expositionsparameter (in engl. Sprache) anschauen

Exponiertes System:
Mensch
Ganzkörperexposition

Methoden
Endpunkt/Messparameter/Methodik

Untersuchtes Material: Urin-Proben
Untersuchtes Organsystem: endokrines System

Untersuchungszeitpunkt: nach der Befeldung

Hauptergebnis der Studie (lt. Autor)
Die durchschnittlichen 6-Hydroxymelatoninsulfat-Werte waren, 48 h nachdem die Babies aus den Inkubatoren entfernt und in die Kinderbetten verlegt wurden, erhöht. In der Kontrollgruppe waren die durchschnittlichen 6-Hydroxymelatoninsulfat-Werte in der ersten und zweiten Probe nicht signifikant unterschiedlich und ähnlich zu dem ersten Wert der exponierten Babies im Inkubator.
Die Autoren kommen zu dem Schluss, dass der vorübergehende Anstieg der Melatonin-Produktion nach dem Entfernen der Neugeborenen aus den Inkubatoren einen möglichen Einfluss von elektromagnetischen Feldern auf die Melatonin-Produktion bei Neugeborenen zeigt.

(Studienmerkmale: medizinisch/biologische Studie, Beobachtungsstudie, Voll-/Hauptstudie)

Studie gefördert durch

  • nicht angegeben/keine Förderung

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Glossar: 6-Hydroxymelatoninsulfat, 50/60 Hz, Befeldung, biologische, elektromagnetischen Feldern, ELISA, endokrine, Endokrines System, Endpunkt, Exkretion, exponierten, Ganzkörperexposition, Inkubator, Kontrollgruppe, Kreatinin, Leistung, magnetische Flussdichte, magnetisches Feld, Melatonin, Mensch, neugeborenen, NF, signifikant, therapeutisches, Urin, Voll-/Hauptstudie, Wechselstrom

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