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Epidemiologische Studie (Querschnittsstudie)Subjective complaints of people living near mobile phone base stations in Poland. epidemiol.Subjektive Beschwerden von Personen, die in der Nähe von Mobilfunk-Basisstationen in Polen wohnen.
Von: Bortkiewicz A, Gadzicka E, Szyjkowska A, Politanski P, Mamrot P, Szymczak W, Zmyslony M Erschienen in: Int J Occup Med Environ Health 2012; 25 (1): 31 - 40 ( PubMed Eintrag, Journal Website )Ziel der Studie (lt. Autor) Es wurde eine Studie in Polen durchgeführt, um den Gesundheits-Zustand und subjektive Beschwerden von Personen, die in der Nähe von Mobilfunk-Basisstationen wohnen, festzustellen und die Beziehung zwischen den Beschwerden und der Höhe der Exposition zu untersuchen.
Endpunkte/Art der Risikoabschätzung - Unwohlsein: Kopfschmerzen, Gedächtnis-Probleme, Haut-Veränderungen, Müdigkeit, Depression, Gereiztheit, Herz-Kreislauf-Probleme, Schwindel, seelisches Unbehagen, Sehstörungen, Hörprobleme, Appetitlosigkeit, Übelkeit
- Schlafstörung
- Gesundheits-Zustand
Abschätzung der Prävalenz
Exposition - Mobilfunk-Basisstation, Schnurlostelefon, Mikrowellenherd/Heizgerät, 50/60 Hz (Wechselstrom), Hausverkabelung, Haushaltsgerät, persönliches Umfeld, nicht EMF-bezogene Exposition
- Art der Exposition: Wohnumfeld
- Abschätzung mittels Fragebogen (berufliche und umweltbedingte Exposition bei Netzfrequenz- und Hochfrequenz-Feldern)
- Abschätzung mittels Messung (Punktmessungen der elektrischen Feldstärke im Schlafzimmer und Wohnzimmer (3 x 5 min, Frequenzbereich 300 MHz - 3 GHz))
Expositionsgruppen:
| Gruppe 1: | Abstand zwischen Wohnung und Mobilfunk-Basisstation: 50 - 100 m | | Gruppe 2: | Abstand zwischen Wohnung und Mobilfunk-Basisstation: 101 - 150 m | | Gruppe 3: | Abstand zwischen Wohnung und Mobilfunk-Basisstation: 151 - 200 m | | Gruppe 4: | Abstand zwischen Wohnung und Mobilfunk-Basisstation: 201 - 250 m |
Population Studiengruppe: Männer und Frauen im Alter über 18 Jahre Beobachtungszeitraum: nicht angegeben Studienort: Poland (Lodz)
Weitere Parameter ermittelt durch Fragebogen (Alter, Geschlecht, Familienstand, Sozialstatus, Bildungsstand, Lebensbedingungen, Einkommen)
Studiengröße  | |
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| Gesamtanzahl | 500 |
Statistische Auswertung mittels eines multiplen Regressionsmodells (korrigiert für Alter, Geschlecht, berufliche Exposition bei elektromagnetischen Feldern und Exposition bei Haushaltsgeräten) Ergebnisse/Schlussfolgerung (lt. Autor) Es wurden in 12 % der Wohnungen (23 von 193) elektrische Feldstärken über 0,8 V/m (Empfindlichkeit des Messgeräts) gemessen, dabei wurde der zulässige Grenzwert des polnischen Standards von 7 V/m nicht überschritten. Es bestand keine signifikante Korrelation zwischen der elektrischen Feldstärke und dem Abstand der untersuchten Wohnungen zu einer Mobilfunk-Basisstation. 57 % der Personen berichteten von Kopfschmerzen, am häufigsten diejenigen (36,4 %), die in einer Entfernung von 100-150 m von einer Mobilfunk-Basisstation wohnten, im Vergleich zu Personen, die weiter entfernt wohnten. Personen, die in einem Abstand von über 150 m von einer Basisstation entfernt wohnten, berichteten häufiger von Gedächtnis-Problemen als Personen, die im Abstand von 50-150 m wohnten. Es wurden keine statistisch signifikanten Unterschiede zwischen den vier Expositions-Gruppen bei allen anderen subjektiven Beschwerden und dem Gesundheits-Zustand beobachtet. Die Autoren schlussfolgern, dass untersucht werden sollte, weshalb keine Korrelation zwischen der elektrischen Feldstärke und der Häufigkeit von subjektiven Symptomen, jedoch eine Korrelation zwischen dem Abstand zu einer Mobilfunk-Basisstation und subjektiven Symptomen gefunden wurde.
(Studienmerkmale: epidemiologische Studie, Querschnittsstudie)
Studie gefördert durch - National Committee for Scientific Research (KBN), Poland
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Glossar: Basisstation, berufliche Exposition, Depression, elektrischen Feldstärke, elektromagnetischen Feldern, epidemiologische Studie, Expositions, Fragebogen, Gedächtnis, Gesundheits, GHz, Grenzwert, Haut, Herz-Kreislauf, Hochfrequenz, Kopfschmerzen, Korrelation, MHz, Mikrowellenherd, Mobilfunk, Netzfrequenz, Prävalenz, Querschnittsstudie, Schlafstörung, Schnurlostelefon, Schwindel, signifikante, statistisch, subjektiven Symptomen, Wechselstrom |
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