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Medizinisch/biologische Studie (experimentelle Studie)

The cardiovascular response to an acute 1800-microT, 60-Hz magnetic field exposure in humans. med./biol.

Die kardiovaskuläre Reaktion auf eine akute 1800 µT, 60 Hz Magnetfeld-Exposition bei Menschen.

Von: McNamee DA, Corbacio M, Weller JK, Brown S, Prato FS, Thomas AW, Legros AG
Erschienen in: Int Arch Occup Environ Health 2010; 83 (4): 441 - 454 ( Externe Webseite öffnen PubMed Eintrag, Externe Webseite öffnen Journal Website )

Ziel der Studie (lt. Autor)
Es sollten die Wirkungen einer einstündigen Exposition bei einem 60 Hz-Magnetfeld (1800 µT) auf die menschliche Mikrozirkulation (Haut-Blutströmung) und Makrozirkulation (Herzfrequenz, niedrige Frequenz-Herzfrequenzvariabilität (0.04-0.15 Hz) und hohe Frequenz-Herzfrequenzvariabilität (0.15-0.4 Hz)) untersucht werden.
Hintergrund/weitere Details:
Es nahmen 58 Testpersonen an der Studie teil, die aus zwei Test-Sessions bestand (tatsächliche Exposition und Schein-Expositions), die an verschiedenen Tagen stattfanden. Jede Session bestand aus vier aufeinanderfolgenden Messungen, die durch 15 Minuten Ruheperioden unterbrochen waren.

Endpunkt

Exposition/Befeldung
Allgemeine Kategorie: magnetisches Feld, niederfrequentes Feld, 50/60 Hz (Wechselstrom)

FeldeigenschaftenParameter
60 Hz
Expositionsdauer: kontinuierlich für 1 h
magnetische Flussdichte: 1800 µT
Stromdichte: 10 mA/cm² (induzierter Strom)

FELD Detailliertere Expositionsparameter (in engl. Sprache) anschauen

Exponiertes System:
Mensch
Ganzkörperexposition

Methoden
Endpunkt/Messparameter/Methodik

Untersuchung am lebenden Organismus
Untersuchtes Organsystem: Herz-Kreislauf-System

Untersuchungszeitpunkt: vor, während und nach der Befeldung

Hauptergebnis der Studie (lt. Autor)
Es wurde keine Wirkung einer 60 Hz-Magnetfeld-Exposition von 1800 µT auf die Haut-Blutströmung oder auf irgendeinen der aufgezeichneten EKG-Parameter gefunden. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Magnetfeld-Exposition minimal dazu tendiert, die Oberflächen-Temperatur der Haut zu erhöhen, hauptsächlich wenn eine Testperson zuerst, vor der Schein-Expositions-Bedingung, exponiert wurde. Kleine Schwankungen der Raumtemperatur könnten jedoch ein Confounder in diesem Experiment gewesen sein. Tatsächlich könnte die Tatsache, dass die Haut-Oberflächen-Temperaturen über die Expositions-Session stabil blieben, während sie während der Schein-Expositions-Session abnahmen, die Folge eines geringen Raumerwärmungs-Effektes von einem halben Grad sein, der durch das Laufen des Expositions-Systems erzeugt wurde. Nichtsdestotrotz kann die Hypothese einer Magnetfeld-Wirkung auf die Regulation der Haut-Oberflächen-Temperatur nicht ausgeschlossen werden.

(Studienmerkmale: medizinisch/biologische Studie, experimentelle Studie, Voll-/Hauptstudie, Doppelblindstudie)

Studie gefördert durch

  • Hydro-Québec, Canada
  • Canadian Institutes of Health Research (CIHR)
  • Canadian Foundation for Innovation (CFI), Canada
  • Ontario Research and Development Challenge Fund (ORDCF), Canada

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Glossar: 60 Hz, Befeldung, biologische, Blutströmung, Confounder, Doppelblindstudie, EKG, Endpunkt, exponiert, Exposition, Frequenz, Ganzkörperexposition, Haut, Herz-Kreislauf-System, Herzfrequenz, Herzfrequenzvariabilität, Hypothese, Hz, induzierter, Laser-Doppler-Flowmetrie, Magnetfeld, Magnetische Flussdichte, Mensch, Mikrozirkulation, niederfrequentes, Schein-Expositions, Session, Strom, Stromdichte, Testperson, Thermoregulation, Voll-/Hauptstudie, Wechselstrom

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