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Medizinisch/biologische Studie (experimentelle Studie)

The effect of electromagnetic fields emitted by mobile phones on human sleep. med./biol.

Die Wirkung elektromagnetischer Felder, emittiert von Mobiltelefonen, auf den menschlichen Schlaf.

Von: Loughran SP, Wood AW, Barton JM, Croft RJ, Thompson B, Stough C
Erschienen in: Neuroreport 2005; 16 (17): 1973 - 1976 (PubMed | Journal-Webseite)

Ziel der Studie (lt. Autor)
Es sollten die Wirkungen eines hochfrequenten Handy-Feldes auf Muster des menschlichen Schlafs untersucht werden.
Hintergrund/weitere Details:
Um Expositions-Bedingungen und Schlaf-Gewohnheiten des realen Lebens zu simulieren, wurden die Testpersonen bei der vorliegenden Untersuchung vor einem vollständigen Nacht-Schlaf-Abschnitt einem gepulsten hochfrequenten elektromagnetischen Feld ausgesetzt, das durch ein Handy ausgesendet wurde (mit kontinuierlicher Übertragung und konstanter Leistungsabgabe).
Zusätzlich versuchten die Autoren, frühere Studien zu wiederholen (siehe Publikation 9345 und Publikation 9849) und die Hypothese zu testen, dass die 11.5-12.25, 12.25-13.5 und 13.5-14 Hz-Frequenzbänder nach der elektromagnetischen Feld-Exposition erhöht sind.

Endpunkt

Exposition/Befeldung
Allgemeine Kategorie: Mobilkommunikationssystem, digitales Mobiltelefon, GSM

FeldeigenschaftenParameter
894,6 MHz
gepulst (PW)
Expositionsdauer: kontinuierlich für 30 min
SAR: 0,11 W/kg Durchschnitt über Masse (10 g) (Spitzenwert 0,29 W/kg)

FELD Detailliertere Expositionsparameter (in engl. Sprache) anschauen

Exponiertes System:
Mensch
Teilkörperexposition: rechte Seite des Kopfes

Methoden
Endpunkt/Messparameter/Methodik

Untersuchung am lebenden Organismus
Untersuchtes Organsystem: Gehirn/ZNS

Untersuchungszeitpunkt: nach der Befeldung

Hauptergebnis der Studie (lt. Autor)
Die Ergebnisse deckten eine Verminderung in der Latenzzeit des REM-Schlafs und eine erhöhte spektrale Leistung im 11.5-12.25 Hz-Frequenzband-Bereich des EEGs während des ersten Teils des Schlafs nach der Exposition auf. Die Ergebnisse sind ein Nachweis, dass die Handy-Exposition vor dem Schlaf den REM-Schlaf fördern und das Schlaf-EEG in der ersten Nicht-REM-Schlaf-Phase modifizieren könnte.
Es können keine Schlussfolgerungen in Hinblick auf nachteilige Folgen für die Gesundheit gezogen werden, da die Mechanismen dieser Wirkungen noch unbekannt sind.

(Studienmerkmale: medizinisch/biologische Studie, experimentelle Studie, Voll-/Hauptstudie, Doppelblind Crossover-Studie)

Studie gefördert durch

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Glossar: Atmung, Befeldung, biologische, Crossover-Studie, digitales, Doppelblind, EEG, EKG, elektromagnetischen Feld, EMG, Endpunkt, EOG, Exposition, Frequenzband, Gehirn, gepulsten, Gesundheit, GSM, Handy, hochfrequenten, Hypothese, Hz, Latenzzeit, Leistung, Mensch, Organismus, Polysomnographie, PW, REM-Schlaf, SAR, Schlaf, spektrale, Teilkörperexposition, Testpersonen, Voll-/Hauptstudie, ZNS
Exposition: Mobilkommunikationssystem, digitales Mobiltelefon, GSM

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