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Epidemiologische Studie (Fall-Kontroll-Studie)Cellular telephone use and risk of intratemporal facial nerve tumor. epidemiol.Mobiltelefon-Nutzung und das Risiko für einen im Schädelbein gelegenen Gesichtsnerv-Tumor.
Von: Warren HG, Prevatt AA, Daly KA, Antonelli PJ Erschienen in: Laryngoscope 2003; 113 (4): 663 - 667 ( PubMed Eintrag, Journal Website )Ziel der Studie (lt. Autor) In einer Fall-Kontroll-Studie in der USA wurde untersucht, ob es einen Zusammenhang zwischen der Nutzung von Mobiltelefonen und dem Risiko für einen im Schädelbein gelegenen Gesichtsnerv-Tumor besteht. Hintergrund/weitere Details: Regelmäßige Nutzung eines Mobiltelefons wurde als mindestens ein Anruf pro Woche definiert. Endpunkt/Art der Risikoabschätzung - im Schädelbein gelegener Gesichtsnerv-Tumor
Abschätzung der Inzidenz mittels Odds Ratio (OR)
Exposition - Mobilkommunikationssystem, analoges Mobiltelefon, digitales Mobiltelefon, Schnurlostelefon, persönliches Umfeld
- Art der Exposition: persönliches Umfeld
- Abschätzung mittels Befragung (Nutzung eines Mobiltelefons oder schnurlosen Telefons, durchschnittl. Minuten/Tag, Gesprächsdauer, Anzahl der Anrufe/Woche, Minuten/Monat, Region (städtisch, vorstädtisch, ländlich), bevorzugtes Ohr beim Telefonieren)
Expositionsgruppen:
| Referenzgruppe 1: | nicht exponiert | | Gruppe 2: | Nutzung eines Mobiltelefons | | Gruppe 3: | Nutzung eines schnurlosen Telefons |
Population
- Fallgruppe
Männer und Frauen im Alter über 18 Jahre Diagnose: im Schädelbein gelegener Gesichtsnerv-Tumor Beobachtungszeitraum: Juli 1995 - Juli 2000 Studienort: USA (Abteilung für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Universität von Florida) Datenquelle: Finanzabteilung des Krankenhauses
- Kontrollgruppe
Nicht-Tumor-Kontrolle: Nasennebenhöhlen-Entzündung, Heiserkeit oder Reflux; Tumor-Kontrolle: Akustikusneurinom; Auswahl: krankenhausbezogen Matching: Geschlecht, ethnische Zugehörigkeit, 6-Jahres-Altersgruppe, 1:12 (Fall:Kontrolle)
Weitere Parameter ermittelt durch Befragung (Krankengeschichte, Beruf, soziale Gewohnheiten)
Studiengröße  | Fälle | Kontrollen |
|---|
| Teilnehmeranzahl | 18 | 192 |
Statistische Auswertung mittels unkonditionaler logistischer Regression Ergebnisse/Schlussfolgerung (lt. Autor) Zwei Patienten und 42 Kontrollpersonen berichteten, dass sie regelmäßig mit einem Mobiltelefon telefonierten. Es wurde kein Zusammenhang zwischen der regelmäßigen Nutzung eines Mobiltelefons und dem Risiko eines im Schädelbein gelegenen Gesichtsnerv-Tumor beobachtet.
Einschränkungen (lt. Autor): Es wurden nur wenige Patienten in die Studie einbezogen. Die Beobachtungszeit war zu kurz, um das Risiko für möglicherweise lange Tumor-Latenzzeiten zu beurteilen.
(Studienmerkmale: epidemiologische Studie, Fall-Kontroll-Studie)
Studie gefördert durch - nicht angegeben/keine Förderung
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Glossar: Akustikusneurinom, analoges, Diagnose, digitales, Entzündung, epidemiologische Studie, Exposition, Fall-Kontroll-Studie, Gesichtsnerv, Inzidenz, Krankengeschichte, krankenhausbezogen, Latenzzeiten, Matching, Mobiltelefon, Ohr, OR, Risiko, Schnurlostelefon, statistische, Tumor, unkonditionaler logistischer Regression |
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