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Medizinisch/biologische Studie (experimentelle Studie)

Effects of 50 Hz magnetic fields on cancer induced by ionizing radiation in mice. med./biol.

Wirkungen von 50 Hz Magnetfeldern auf Krebs, der durch ionisierende Strahlung bei Mäusen hervorgerufen wurde.

Von: Heikkinen P, Kosma VM, Huuskonen H, Komulainen H, Kumlin T, Penttila I, Vaananen A, Juutilainen J
Erschienen in: Int J Radiat Biol 2001; 77 (4): 483 - 495 ( Externe Webseite öffnen PubMed Eintrag, Externe Webseite öffnen Journal Website )

Ziel der Studie (lt. Autor)
Es sollten die Auswirkungen einer Magnetfeld-Exposition auf den durch ionisierende Strahlung ausgelösten Krebs bei weiblichen Mäusen untersucht werden.
Hintergrund/weitere Details:
Vor der Magnetfeld-Exposition wurden die Tiere einer ionisierenden Strahlung entsprechend einer Gesamtkörperdosis von 4 Gy (drei mal 1,33 Gy in einem wöchentlichen Intervall) ausgesetzt.
Die 50 Hz Magnetfeld-Exposition wurde kontinuierlich für 24 Stunden pro Tag über 1,5 Jahre mit einem Variationszyklus der magnetischen Flussdichte von 1,26 µT, 12,6 µT und 126 µT, jeweils für 20 min, durchgeführt.

Endpunkt

Exposition/Befeldung
Allgemeine Kategorie: magnetisches Feld, 50/60 Hz (Wechselstrom)

FeldeigenschaftenParameter
50 Hz
Expositionsdauer: kontinuierlich, 24 std/Tag für 1,5 Jahre
magnetische Flussdichte: 1,26 µT Minimalwert (12.6 µT, and 126 µT)
magnetische Flussdichte: 90 nT (Background MF)
magnetische Flussdichte: 41 µT Minimalwert (54 µT; Geomagnetic flux density)

FELD Detailliertere Expositionsparameter (in engl. Sprache) anschauen

Exponiertes System:
Tier (Art/Stamm): Maus/CBA/s
Ganzkörperexposition

Methoden
Endpunkt/Messparameter/Methodik

Untersuchtes Material: Gewebeschnitt (in vitro), isoliertes Organ (in vitro), Blutproben
Untersuchung am lebenden Organismus
Organsystem(e): alle wichtigen Gewebe

Untersuchungszeitpunkt: während und nach der Befeldung

Hauptergebnis der Studie (lt. Autor)
Durch die ionisierende Bestrahlung wurde die Neoplasie-Häufigkeit in verschiedenen Organen erhöht.
Die Häufigkeit keines primären Neoplasmas wurde durch die Magnetfeld-Exposition erhöht. Jedoch war die Häufigkeit von basophilen Leber-Foki erhöht. Die Hypothese einer Tumor-co-promovierenden Wirkung von magnetischen Feldern kann durch die Ergebnisse dieser Studie nicht unterstützt werden.

(Studienmerkmale: medizinisch/biologische Studie, experimentelle Studie, Voll-/Hauptstudie)

Studie gefördert durch

  • Forschungsgemeinschaft Funk e.V. (FGF) (Research Association for Radio Applications), Germany
  • Nokia
  • Elisa Communications Corporation, Finland
  • Benefon, Finland
  • Sonera, Finland
  • The Finnish Work Environment Fund
  • Tekes (National Technology Agency), Finland

Glossar: Überlebenszeit, 50 Hz, Basophilen, Bestrahlung, biologische, Blut, co-promovierenden, Endpunkt, Exposition, Foki, Ganzkörperexposition, Gewebe, Gy, hämatologische, histopathologische, Hypothese, in vitro, ionisierende, ionisierenden Strahlung, Krebs, Leber, Magnetfeld, magnetischen Flussdichte, morphologische, Neoplasie, Neoplasmas, Organen, Stamm, Tier, Tumor, Voll-/Hauptstudie, Wechselstrom

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