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Medizinisch/biologische Studie (experimentelle Studie)

Increased permeability of the blood-brain barrier induced by magnetic and electromagnetic fields. med./biol.

Erhöhte Durchlässigkeit der Blut-Hirn-Schranke, induziert durch magnetische und elektromagnetische Felder.

Von: Persson BR, Salford LG, Brun A, Eberhardt JL, Malmgren L
Erschienen in: Ann N Y Acad Sci 1992; 649 : 356 - 358 (PubMed | Journal-Webseite)

Ziel der Studie (lt. Autor)
Erstens: Es sollte die Farbstoff-Durchlässigkeit (Evans Blau) der Blut-Hirn Schranke nach einer Befeldung mit Bestandteilen des MRI elektromagnetischen Feldes untersucht werden. Statische Magnetfelder, niederfrequente Magnetfelder, hochfrequente elektromagnetische Felder (RF) und eine Kombination aus dieses drei Feldern wurden bei diesen Experimenten bei Sprague-Dawley Ratten angewandt.
Zweitens: Es sollte die Durchlässigkeit von endogenem Albumin und Fibrinogen während einer 915 MHz Mikrowellen-Befeldung untersucht werden (CW bzw. moduliert bei verschiedenen niedrigen Frequenzen (8-215 Hz)). In diesen Experimenten wurden Fischer 344 Ratten verwendet.

Endpunkt

Exposition/Befeldung
Allgemeine Kategorie: Mobilkommunikationssystem, GSM, Mikrowellen, magnetisches Feld, statisches Magnetfeld

FeldeigenschaftenParameter
Feld 1: NF
Expositionsdauer: kontinuierlich für 2 h

Feld 2: HF
gepulst (PW)
Expositionsdauer: kontinuierlich für 2 h
Leistung: 0,2 W
Feld 3: HF
gepulst (PW)
Expositionsdauer: kontinuierlich für 2 h
magnetische Flussdichte: 0,08 T (SMF)
Leistung: 0,2 W (HF)
Feld 4: 915 MHz
kontinuierliche Welle (CW)
Leistung: 3 W
Feld 5: 915 MHz
gepulst (PW)
Leistung: 10 W Spitzenwert (1-10 W/Puls)
Feld 6: MRT
Expositionsdauer: kontinuierlich für 1 h
magnetische Flussdichte: 2,35 T

FELD Detailliertere Expositionsparameter (in engl. Sprache) anschauen

Exponiertes System:
Tier (Art/Stamm): Ratte/Sprague-Dawley & Fischer 344
Ganzkörperexposition

Methoden
Endpunkt/Messparameter/Methodik

Untersuchtes Material: Gewebeschnitt (in vitro)
Untersuchtes Organsystem: Gehirn/ZNS

Untersuchungszeitpunkt: nach der Befeldung

Hauptergebnis der Studie (lt. Autor)
Das Fazit ist, dass die Hochfrequenz-Befeldung eine verstärkende Auswirkung auf die Durchlässigkeit der Blut-Hirn Schranke hat. Diese Auswirkung wurde für die CW Befeldung gefunden und war bei der gepulsten Befeldung sogar noch stärker. Eine Auswirkung der MRI Hochfrequenz-Befeldung konnte jedoch nicht bestätigt werden.

(Studienmerkmale: medizinisch/biologische Studie, experimentelle Studie, Voll-/Hauptstudie)

Studie gefördert durch

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Glossar: Albumin, Befeldung, biologische, Blut, Blut-Hirn-Schranke, CW, Durchlässigkeit, elektromagnetische Felder, endogenem, Endpunkt, Evans Blau, Farbstoff, Fibrinogen, Fischer 344, Frequenzen, Ganzkörperexposition, gepulsten, GSM, Hirn, Hochfrequenz, Hz, in vitro, Leistung, Magnetfelder, magnetische Flussdichte, MHz, Mikrowellen, moduliert, MRI, neurologische, niederfrequente, Puls, PW, Ratte/Sprague-Dawley, Stamm, statische Magnetfelder, Tier, Voll-/Hauptstudie, ZNS
Exposition: Mobilkommunikationssystem, GSM, Mikrowellen, magnetisches Feld, statisches Magnetfeld

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