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Medizinisch/biologische Studie (experimentelle Studie)

Micronucleus induction in Syrian hamster embryo cells following exposure to 50 Hz magnetic fields, benzo(a)pyrene, and TPA in vitro. med./biol.

Mikronukleus-Induktion bei Syrian-Hamster-Embryo-Zellen nach Exposition mit 50 Hz-Magnetfeldern, Benzo(a)pyren und TPA in vitro.

Von: Simko M, Richard D, Kriehuber R, Weiss DG
Erschienen in: Mutat Res 2001; 495 (1-2): 43 - 50 ( Externe Webseite öffnen PubMed Eintrag, Externe Webseite öffnen Journal Website )

Ziel der Studie (lt. Autor)
Diese in vitro-Studie wurde durchgeführt, um mögliche karzinogene Wirkungen extrem niederfrequenter elektromagnetischer Felder auf Säugetier-Zellen zu untersuchen.
Hintergrund/weitere Details:
Die Zellen wurden zusätzlich mit Benzpyren (als Initiator) und/oder Tetradecanoylphorbolacetat (als Kokarzinogen) mit/ohne dem extrem niederfrequenten elektromagnetischen Feld exponiert, um karzinogene/kokarzinogene Wirkungen des extrem niederfrequenten elektromagnetischen Feldes abzuschätzen.
Die Experimente wurden drei- bis fünfmal wiederholt.

Endpunkt

Exposition/Befeldung
Allgemeine Kategorie: magnetisches Feld, 50/60 Hz (Wechselstrom)

FeldeigenschaftenParameter
50 Hz
Expositionsdauer: 24, 48, 72 h
magnetische Flussdichte: 1 mT

FELD Detailliertere Expositionsparameter (in engl. Sprache) anschauen

Exponiertes System:
intakte Zelle/Zellkultur (in vitro)
SHE (Syrian-Hamster-Embryo)-Zellen

Methoden
Endpunkt/Messparameter/Methodik

Untersuchtes Material: intakte Zelle/Zellkultur (in vitro)

Untersuchungszeitpunkt: nach der Befeldung

Hauptergebnis der Studie (lt. Autor)
Es zeigten sich keine statistisch signifikanten Auswirkungen der Magnetfeld-Exposition auf die Zellproliferation.
Die Anzahl an Mikronuklei wurde unter alleiniger Magnetfeld-Exposition oder Verwendung von Tetradecanoylphorbolacetat (1nM) nicht beeinflussst. Im Vergleich zur alleinigen Benzpyren-Verwendung über 48 Stunden wurde unter der Ko-Exposition (Benzpyren-Zugabe über 24 Stunden während der Magnetfeld-Exposition über 72 Stunden) ein 1,8-facher Anstieg in der Mikronuklei-Häufigkeit festgestellt. Die Ko-Exposition von Tetradecanoylphorbolacetat, Benzpyren und dem Magnetfeld verursachte keine weitere Mikronuklei-Bildung.
Da die Benzpyren-Behandlung (24 Stunden) während der Magnetfeld-Exposition (72 Stunden) einen signifikanten Anstieg in der Mikronuklei-Bildung verursachte, lassen diese Ergebnisse vermuten, dass Magnetfelder den Initiations-Prozess durch Benzpyren steigern.

(Studienmerkmale: medizinisch/biologische Studie, experimentelle Studie, Voll-/Hauptstudie, Blindstudie)

Studie gefördert durch

  • Bundesamt für Strahlenschutz (BfS; Federal Office for Radiation Protection), Salzgitter, Germany

Themenverwandte Artikel i
Glossar: 50/60 Hz, Befeldung, Benzpyren, biologische, Blindstudie, elektromagnetischen Feld, Embryo, Endpunkt, exponiert, Exposition, extrem niederfrequenten, Fluoreszenzmikroskopie, Genotoxizität, Initiations, in vitro, karzinogene, Ko-Exposition, Kokarzinogen, Magnetfeld, magnetische Flussdichte, Mikronuklei, Mitose, Mutation, signifikanten, statistisch, Säugetier, Tetradecanoylphorbolacetat, Voll-/Hauptstudie, Wechselstrom, Zelle, Zellkultur, Zelllebensfähigkeit, Zellproliferation, Zellteilung

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