Deutsch English 日本語
Epidemiologische Studie (Studie)

Modification of clinically important neurotransmitters under the influence of modulated high-frequency fields - A long-term study under true-to-life conditions. epidemiol.

Veränderung klinisch bedeutsamer Neurotransmitter unter dem Einfluss modulierter hochfrequenter Felder - Eine Langzeiterhebung unter lebensnahen Bedingungen.

Von: Buchner K, Eger H
Erschienen in: Umwelt - Medizin - Gesellschaft 2011; 24 (1): 44 - 57 (Journal-Webseite)

Ziel der Studie (lt. Autor)
Es wurde eine Langzeiterhebung in Deutschland durchgeführt, um den Einfluss einer Mobilfunk-Basisstation auf Neurotransmitter unter lebensnahen Bedingungen zu untersuchen.
Hintergrund/weitere Details:
Der Gehalt an Neurotransmittern im Urin von 60 Freiwilligen wurde zu vier Zeitpunkten untersucht: kurz vor Inbetriebnahme einer GSM-Basistation im Januar 2004 sowie nach der Inbetriebnahme im Juli 2004, im Januar 2005 und im Juli 2005.

Endpunkt/Art der Risikoabschätzung


Exposition

Expositionsgruppen:

Gruppe 1:  durchschnittliche Spitzenwerte der Leistungsflussdichte: < 60 µW/m² 
Gruppe 2:  durchschnittliche Spitzenwerte der Leistungsflussdichte: 60 - 100 µW/m² 
Gruppe 3:  durchschnittliche Spitzenwerte der Leistungsflussdichte: > 100 µW/m² 

Population
Studiengruppe: Männer und Frauen und Kinder im Alter von 2 bis 68 Jahren
Gruppenmerkmale: Freiwillige
Beobachtungszeitraum: Januar 2004 - Juli 2005
Studienort: Deutschland (Rimbach)

Weitere Parameter ermittelt durch Fragebogen (Anamnese, Exposition bei Giftstoffen, Lacken, Imprägniermitteln usw., Belastung durch stark befahrene Straße, Anzahl der Amalgam-Füllungen, Befindlichkeitsstörungen, chronische Erkrankungen (atopische Erkrankungen, chronische Entzündungen, Autoimmunerkrankungen, chronische Stoffwechsel-Erkrankungen), Übergewicht)

Studiengröße i  
Teilnehmeranzahl 60

Statistische Auswertung mittels Wilcoxon-Test

Ergebnisse/Schlussfolgerung (lt. Autor)
24 der insgesamt 60 Teilnehmer waren einer Leistungsflussdichte von < 60 µW/m² ausgesetzt, 20 Teilnehmer bei 60 - 100 µW/m² und 16 Teilnehmer bei mehr als 100 µW/m² .
Die Werte der Stress-Hormone Adrenalin und Noradrenalin stiegen in den ersten 6 Monaten nach Inbetriebnahme der GSM-Basisstation signifikant an; die Werte für Dopamin sanken im selben Zeitraum erheblich. Der Ausgangszustand wurde auch nach 1,5 Jahren nicht wieder erreicht. Als Hinweis auf die nicht regulierbare chronische Schieflage des Stresshaushalts sanken die Werte von Phenylethylamin signifikant ab. Die Effekte unterliegen einer Dosis-Wirkungs-Beziehung und zeigen sich weit unterhalb gültiger Grenzwerte.

(Studienmerkmale: epidemiologische Studie, Studie)

Studie gefördert durch

Themenverwandte Artikel i
Glossar: Adrenalin, Amalgam, Anamnese, Basisstation, Befindlichkeitsstörungen, Bluetooth, chronische, DECT, Dopamin, Dosis-Wirkungs-Beziehung, Entzündungen, epidemiologische Studie, Erkrankungen, Exposition, Fragebogen, Grenzwerte, GSM, Hormone, Kinder, Leistungsflussdichte, Mobilfunk, Neurotransmitter, Noradrenalin, Signale, signifikant, statistische, Stoffwechsel, Stress, Urin, Wilcoxon-Test, WLAN
Exposition: Mobilkommunikationssystem, Mobilfunk-Basisstation, GSM, häusliche Exposition

Möchten Sie die Zusammenfassung des Artikels kommentieren?

Kommentar abgeben

 Druckansicht