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Medizinisch/biologische Studie (experimentelle Studie)

Blood-brain barrier permeability and nerve cell damage in rat brain 14 and 28 days after exposure to microwaves from GSM mobile phones. med./biol.

Blut-Hirn-Schranken-Permeabilität und Nerven-Zell-Schaden im Gehirn der Ratte nach 14 und 28 Tagen Exposition bei Mikrowellen von GSM-Mobiltelefonen.

Von: Eberhardt JL, Persson BR, Brun AE, Salford LG, Malmgren LO
Erschienen in: Electromagn Biol Med 2008; 27 (3): 215 - 229 ( Externe Webseite öffnen PubMed Eintrag, Externe Webseite öffnen Journal Website )

Ziel der Studie (lt. Autor)
Diese Studie untersuchte die Wirkung von GSM-Mikrowellen-Befeldung auf die Blut-Hirn-Schranken-Permeabilität und Nerven-Zell-Schäden in Ratten-Gehirnen.
Hintergrund/weitere Details:
96 Ratten wurden in acht Gruppen aufgeteilt, die mit vier verschiedenen spezifischen Absorptionsraten befeldet wurden und zwei verschiedene Erholungs-Zeiten nach der Exposition hatten (14 Tage oder 28 Tage).

Endpunkt

Exposition/Befeldung
Allgemeine Kategorie: Mobilkommunikationssystem, Mobiltelefon, GSM

FeldeigenschaftenParameter
900 MHz
gepulst (PW)
Expositionsdauer: kontinuierlich für 2 h
Leistungsflussdichte: 0,0052 W/m² Spitzenwert
Leistungsflussdichte: 0,052 W/m² Spitzenwert
Leistungsflussdichte: 5,2 W/m² Spitzenwert
Leistungsflussdichte: 52 W/m² Spitzenwert
SAR: 0,12 mW/kg Spitzenwert (Ganzkörper)
SAR: 1,2 mW/kg Spitzenwert (Ganzkörper)
SAR: 12 mW/kg Spitzenwert (Ganzkörper)
SAR: 120 mW/kg Spitzenwert (Ganzkörper)
Leistung: 1 mW Spitzenwert (Ausgangsleistung)
Leistung: 10 mW Spitzenwert (Ausgangsleistung)
Leistung: 100 mW Spitzenwert (Ausgangsleistung)
Leistung: 1000 mW Spitzenwert (Ausgangsleistung)

FELD Detailliertere Expositionsparameter (in engl. Sprache) anschauen

Exponiertes System:
Tier (Art/Stamm): Ratte/Fischer 344
Ganzkörperexposition

Methoden
Endpunkt/Messparameter/Methodik

Untersuchtes Material: Gewebeschnitt (in vitro)
Untersuchtes Organsystem: Gehirn/ZNS

Untersuchungszeitpunkt: nach der Befeldung

Hauptergebnis der Studie (lt. Autor)
Die Albumin-Extravasation und die Albumin-Aufnahme in die Neuronen waren nach 14 Tagen bei den befeldeten Tieren signifikant erhöht, nicht aber nach 28 Tagen. Es gab ein signifikant erhöhtes Auftreten von geschädigten Neuronen nach 28 Tagen. Es wurde eine signifikante Korrelation zwischen der neuronalen Aufnahme von Albumin nach 14 Tagen und dem Auftreten von geschädigten Neuronen nach 28 Tagen gefunden. Schon für den niedrigsten Expositions-Wert zeigten sich statistisch signifikante Unterschiede zwischen den befeldeten Tieren und der Schein-Expositions-Gruppe. Dieses Ergebnis konnte für alle Parameter, außer für das diffuse Auftreten von Albumin, bestätigt werden. Der SAR-Wert der niedrigsten Expositions-Bedingung lag weit unter dem derzeit von ICNIRP für die EU empfohlenen Grenzwert für die Exposition am Kopf (2 W/kg).

(Studienmerkmale: medizinisch/biologische Studie, experimentelle Studie, Voll-/Hauptstudie, Blindstudie)

Studie gefördert durch

  • Märit and Hans Rausing Charitable Foundation, UK
  • Swedish Council for Working Life and Social Research (FAS)

Themenverwandte Artikel i
Glossar: Albumin, befeldeten, Befeldung, biologische, Blindstudie, Blut-Hirn-Schranken, Cresylviolett, Endpunkt, Exposition, Extravasation, Foci, Ganzkörperexposition, Gehirn, gepulst, Grenzwert, GSM, ICNIRP, in vitro, Korrelation, Leistung, Leistungsflussdichte, Mikroskopie, Mikrowellen, Mobiltelefon, Nerven, neurologische, Neuronen, Permeabilität, PW, Ratte/Fischer 344, Ratten, SAR, Schein-Expositions, signifikant, Stamm, statistisch, Tieren, Voll-/Hauptstudie, Zell, ZNS

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