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Medizinisch/biologische Studie (experimentelle Studie)Extremely low frequency (ELF) magnetic fields enhance chemically induced formation of apurinic/apyrimidinic (AP) sites in A172 cells. med./biol.Extrem niederfrequente Magnetfelder erhöhen chemisch induzierte Bildung der Apurin/Apyrimidin-Stellen bei A172-Zellen.
Von: Koyama S, Sakurai T, Nakahara T, Miyakoshi J Erschienen in: Int J Radiat Biol 2008; 84 (1): 53 - 59 ( PubMed Eintrag, Journal Website )Ziel der Studie (lt. Autor) Diese in vitro-Studie wurde durchgeführt, um mögliche genotoxische Wirkungen einer extrem niederfrequenten Magnetfeld-Exposition bei menschlichen Gliom-Zellen zu untersuchen. Hintergrund/weitere Details: Zur Abschätzung der Genotoxizität wurden die Apurin/Apyrimidin-Stellen in der genomischen DNA gezählt. Apurin/Apyrimidin-Stellen der DNA sind häufige DNA-Läsionen. Die menschlichen Glioblastom-Zellen wurden unter dem extrem niederfrequenten Magnetfeld alleine und plus chemischem Mutagen (Methylmethansulfonat oder Wasserstoffperoxid) exponiert. Die verwendete magnetische Flussdichte von 5 mT ist zehnmal höher als der ICNIRP-Referenzwert. Endpunkt Exposition/Befeldung Allgemeine Kategorie: magnetisches Feld, 50/60 Hz (Wechselstrom) FELD Detailliertere Expositionsparameter (in engl. Sprache) anschauenExponiertes System: intakte Zelle/Zellkultur (in vitro) A172 (Glioblastom-Zellen des Menschen) Methoden Endpunkt/Messparameter/Methodik Untersuchtes Material: DNA/RNA (in vitro) Untersuchtes Organsystem: Gehirn/ZNS
Untersuchungszeitpunkt: während und nach der Befeldung
Hauptergebnis der Studie (lt. Autor) Das Überleben der Zellen war zwischen den extrem niederfrequenten Magnetfeld-exponierten und den schein-exponierten Zellen in der Expositions-Zeit von 2 bis 24 Stunden nicht signifikant verändert. Die Behandlung mit den chemischen Mutagenen senkte zeitabhängig das Überleben der Zellen. Unter Ko-Exposition mit dem extrem niederfrequenten Magnetfeld unterschied sich das Überleben der Zellen nicht signifkant vom Überleben der Zellen, die nur mit dem chemischen Mutagen behandelt worden sind. Zwischen den exponierten und schein-exponierten Zellen wurden keine signifikanten Unterschiede in der Anzahl der Apurin/Apyrimidin-Stellen beobachtet. Die alleinige Mutagen-Behandlung erhöhte die Anzahl der Apurin/Apyrimidin-Stellen mit zunehmender Expositions-Dauer. Die Ko-Exposition (extrem niederfrequente Magnetfeld-Exposition plus chemisches Mutagen) erhöhte die Anzahl der Apurin/Apyrimidin-Stellen im Vergleich zur alleinigen Behandlung mit dem chemischen Mutagen. Diese Daten zeigen an, dass die Anzahl der Apurin/Apyrimidin-Stellen, die durch die Behandlung mit den chemischen Mutagenen Methylmethansulfonat und Wasserstoffperoxid induziert wurden, durch die extrem niederfrequente Magnetfeld-Exposition bei 5 mT gesteigert werden. (Studienmerkmale: medizinisch/biologische Studie, experimentelle Studie, Voll-/Hauptstudie)
Studie gefördert durch - nicht angegeben/keine Förderung
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Glossar: 50/60 Hz, Befeldung, biologische, chemischen, DNA, Effektivwert, Endpunkt, exponierten, Exposition, extrem niederfrequente, Gehirn, genomischen, Genotoxizität, Glioblastom, Gliom, Hämozytometer, ICNIRP, induziert, in vitro, Ko-Exposition, Läsionen, Magnetfeld, magnetische Flussdichte, menschlichen, Methylmethansulfonat, Mutagen, Mutation, Referenzwert, RNA, schein-exponierten, signifikant, Spektrophotometrie, Trypanblau, Voll-/Hauptstudie, Wasserstoffperoxid, Wechselstrom, Zellen, Zellkultur, Zelllebensfähigkeit, Zellproliferation, Zellteilung, ZNS |
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