|
|
|
 |
Medizinisch/biologische Studie (experimentelle Studie)Measurements of skin surface temperature during mobile phone use. med./biol.Messungen der Haut-Oberflächen-Temperatur während der Handy-Nutzung.
Von: Anderson V, Rowley J Erschienen in: Bioelectromagnetics 2007; 28 (2): 159 - 162 ( PubMed Eintrag, Journal Website )Ziel der Studie (lt. Autor) Es sollten die Temperatur-Anstiege auf dem Gesicht nach 6 Minuten kontinuierlichem Mobilfunk-Betrieb gemessen werden. Es wurden zwei Modelle eines analogen Mobilfunk-System-Telefons (die im 835 MHz-Band-Bereich arbeiten) und drei GSM-Handy-Modelle, die im 900 MHz-Bereich laufen, verwendet. Hintergrund/weitere Details: Zusätzlich wurde für die analogen Mobilfunk-System-Telefone die Temperatur der Gesichtsseite gemessen, während das Telefon ausgeschaltet war, während es sendete und während es im Stand-by-Modus war, um die Beiträge der Erwärmung vom Hochfrequenz-Verstärker und der Kontrollelektronik zu trennen. Endpunkt - Thermoregulation: Haut-Oberflächen-Temperatur
Exposition/Befeldung Allgemeine Kategorie: Mobilkommunikationssystem, analoges Mobiltelefon, digitales Mobiltelefon, GSM | Feldeigenschaften | Parameter |
|---|
Feld 1: 835 MHz  Expositionsdauer: kontinuierlich für 6 min
| Leistung: 600 mW Mittelwert
| Feld 2: 900 MHz  Expositionsdauer: kontinuierlich für 6 min
| Leistung: 250 mW Mittelwert
|
FELD Detailliertere Expositionsparameter (in engl. Sprache) anschauenExponiertes System: Mensch Teilkörperexposition: Kopf (rechte Wange) Methoden Endpunkt/Messparameter/Methodik - Thermoregulation: Haut-Oberflächen-Temperatur (auf der Wange; Aufzeichnung von Infrarot-Bildern)
Untersuchung am lebenden Organismus Untersuchtes Organsystem: Sinnesorgane, Haut
Untersuchungszeitpunkt: vor und nach der Befeldung
Hauptergebnis der Studie (lt. Autor) Für die GSM-Handys war der höchste aufgezeichnete Temperatur-Anstieg 2.3°C und für das analoge Mobilfunk-System-Telefon 4.5°C. Der Unterschied der beiden höchsten Temperaturen zwischen den beiden Mobilfunk-Systemen könnte die höhere maximale durchschnittliche Leistung des analogen Mobiltelefons (600 mW) gegenüber dem GSM 900-Handy (250 mW) widerspiegeln.
Zusätzlich zeigte der Vergleich der Temperatur-Änderungen für das analoge Mobilfunk-System-Telefon an einer einheitlichen Stelle der Wange, dass die Temperatur bei ausgeschaltetem Zustand -0.7°C (d.h. kühler als die linke Kontroll-Wangen-Seite) war, beim Senden bei voller Leistung +2.6°C und im Stand-by-Modus +2.0°C war. (Studienmerkmale: medizinisch/biologische Studie, experimentelle Studie, Voll-/Hauptstudie, Brief Communication)
Studie gefördert durch - nicht angegeben/keine Förderung
Themenverwandte Artikel 
- Bortkiewicz A et al. (2012): Changes in tympanic temperature during the exposure to electromagnetic fields...
- Acar GO et al. (2009): Thermal effects of mobile phones on facial nerves and surrounding soft tissue.
- Tahvanainen K et al. (2007): Effects of cellular phone use on ear canal temperature measured by NTC...
- Chen HY et al. (2006): Temperature Increase in Human Heads Due to Different Models of Cellular Phones
- Straume A et al. (2005): Skin temperature increase caused by a mobile phone: A methodological infrared...
- Adair ER et al. (2001): Partial-body exposure of human volunteers to 2450 MHz pulsed or CW fields...
- Bernardi P et al. (2001): Power absorption and temperature elevations induced in the human head by a...
- Paredi P et al. (2001): Local vasodilator response to mobile phones.
- Bernardi P et al. (2000): Specific absorption rate and temperature increases in the head of a...
- Adair ER et al. (1999): Human exposure at two radio frequencies (450 and 2450 MHz): similarities and...
Glossar: analoge, Befeldung, biologische, digitales, Endpunkt, GSM, GSM 900, Handy, Haut, Hochfrequenz, Infrarot, Leistung, Mensch, MHz, Mittelwert, Mobilfunk, Modus, Organismus, Sinnesorgane, stand-by, Teilkörperexposition, Thermoregulation, Voll-/Hauptstudie |
 |
 |
© 1997 - 2013, Forschungszentrum für Elektro-Magnetische Umweltverträglichkeit (femu - RWTH Aachen). Der Inhalt des EMF-Portals darf weder kopiert, verändert, noch in irgendeiner Form, gleichgültig ob elektronisch oder auf anderen Medien, gespeichert werden. Er darf nur zur persönlichen Information verwendet werden. Ohne ausdrückliche, schriftliche Zustimmung des femu an der RWTH Aachen ist jegliche weitergehende Verwendung, insbesondere Veröffentlichung, Vervielfältigung, jede Form der gewerblichen Nutzung sowie Weitergabe an Dritte - auch in Teilen oder überarbeiteter Form - untersagt. Durch Abruf, Ansicht oder Ausdruck dieser Dokumente erklären Sie sich mit den im Kleingedruckten genannten Bedingungen ausdrücklich einverstanden. |
|