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Medizinisch/biologische Studie (experimentelle Studie)

Magnetophosphenes: a quantitative analysis of thresholds. med./biol.

Magnetophosphene: Eine quantitative Analyse der Schwellenwerte.

Von: Lovsund P, Oberg PA, Nilsson SE, Reuter T
Erschienen in: Med Biol Eng Comput 1980; 18 (3): 326 - 334 ( Externe Webseite öffnen PubMed Eintrag, Externe Webseite öffnen Journal Website )

Ziel der Studie (lt. Autor)
Das Ziel der Studie war es, quantitativ die Natur von Magnetophosphenen (Magnetfeld-induzierte Phosphene) zu beschreiben.
Hintergrund/weitere Details:
Besonderes Interesse lag auf den Schwellenwerten und der Art, wie diese durch Hintergrund-Licht beeinflusst werden.
Zeitlich veränderliche sehr niederfrequente (10-50 Hz) elektromagnetische Felder mäßiger magnetischer Flussdichten (0-40 mT) wurden verwendet.
Die Studie umfasste vier verschiedene Testgruppen: 1) 11 gesunde Freiwillige; Phosphen-Schwellenwerte wurden sowohl im Dunkeln als auch bei Hintergrund-Licht bestimmt; 2) 8 gesunde Testpersonen; Schwellenwerte wurden bei Frequenzen von 20, 30 und 35 Hz während der Dunkel-Adaptation aufgezeichnet; 3) 6 gesunde Freiwillige mit normalem Farbsehen; Schwellenwerte wurden mit drei verschiedenen Hintergrund-Farben aufgenommen; 4) 9 gesunde, aber farbenfehlsichtige Testpersonen; ansonsten dieselben Bedingungen wie für Gruppe 3.

Endpunkt

Exposition/Befeldung
Allgemeine Kategorie: magnetisches Feld

FeldeigenschaftenParameter
10 O - 50 Hz O
Expositionsdauer: 28 min
magnetische Flussdichte: 40 mT Mittelwert (0 - 40 mT)

FELD Detailliertere Expositionsparameter (in engl. Sprache) anschauen

Exponiertes System:
Mensch
Teilkörperexposition: Kopf

Methoden
Endpunkt/Messparameter/Methodik

Untersuchung am lebenden Organismus
Untersuchtes Organsystem: Sinnesorgane, Auge

Untersuchungszeitpunkt: während der Befeldung

Hauptergebnis der Studie (lt. Autor)
Die maximale Empfindlichkeit trat bei einer Frequenz von ungefähr 20-30 Hz auf und der Phosphen-Schwellenwert lag bei Breitspektrum-Licht bei einer magnetischen Flussdichte von10-12 mT. Die Schwellenwerte hingen von der Stärke und der spektralen Verteilung des Hintergrund-Lichtes ab. Die Empfindlichkeit nahm während der Dunkel-Adaptation ab. Unter bestimmten Bedingungen wichen Farbenfehlsichtigkeits-Freiwillige von Testpersonen mit normaler Farbsichtigkeit voneinander ab.

(Studienmerkmale: medizinisch/biologische Studie, experimentelle Studie, Voll-/Hauptstudie)

Studie gefördert durch

  • Swedish Medical Research Council (SMRC), Sweden
  • Swedish Work Environment Fund

Themenverwandte Artikel i
Glossar: 50 Hz, Adaptation, Auge, Befeldung, biologische, elektromagnetische Felder, Endpunkt, Frequenz, gesunde, Hz, induzierte, Magnetfeld, magnetischen Flussdichte, Magnetophosphenen, Mensch, Mittelwert, niederfrequente, Organismus, Phosphen, quantitativ, Schwellenwert, Sinnesorgane, spektralen, Teilkörperexposition, Testpersonen, Voll-/Hauptstudie

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