Deutsch English 日本語
Medizinisch/biologische Studie (experimentelle Studie)

Effects of Universal Mobile Telecommunications System (UMTS) electromagnetic fields on the blood-brain barrier in vitro. med./biol.

Wirkungen von elektromagnetischen UMTS (Universal Mobile Telecommunications System) Feldern auf die Blut-Hirn-Schranke in vitro.

Von: Franke H, Streckert J, Bitz A, Goeke J, Hansen V, Ringelstein EB, Nattkamper H, Galla HJ, Stogbauer F
Erschienen in: Radiat Res 2005; 164 (3): 258 - 269 (PubMed | Journal-Webseite)

Ziel der Studie (lt. Autor)
Untersuchung zum Einfluss eines gewöhnlichen UMTS (Universal Mobile Telecommunications System)-Signals auf die Schranken-Dichte, die Transport-Prozesse und die Morphologie von mikrovaskulären Endothel-Zellen des Schweine-Gehirns, die als in vitro-Modell der Blut-Hirn-Schranke dienten.
Hintergrund/weitere Details:
Die Reaktion der Zellen auf thermischen Stress wurde ebenfalls untersucht (mit erhöhten Temperaturen von 37.3 bis 39°C).

Endpunkt

Exposition/Befeldung
Allgemeine Kategorie: Mobilkommunikationssystem, UMTS

FeldeigenschaftenParameter
1,966 GHz
Expositionsdauer: kontinuierlich für 1 bis zu 3.5 Tage
elektrische Feldstärke: 34 V/m Mittelwert (± 40% SD)
SAR: 1,64 W/kg Durchschnitt über Masse (Gefäß mit 3,5 ml Lösung)
elektrische Feldstärke: 10,8 V/m Mittelwert
elektrische Feldstärke: 3,4 V/m Mittelwert

FELD Detailliertere Expositionsparameter (in engl. Sprache) anschauen

Exponiertes System:
Modell der Blut-Hirn-Schranke (bestehend aus mikrovaskulären Endothel-Zellen des Schweine-Gehirns)

Methoden
Endpunkt/Messparameter/Methodik

Untersuchtes Material: intakte Zelle/Zellkultur (in vitro), Modell der Blut-Hirn-Schranke (bestehend aus mikrovaskulären Endothel-Zellen des Schweine-Gehirns); Zell-Lysate

Untersuchungszeitpunkt: während und nach der Befeldung

Hauptergebnis der Studie (lt. Autor)
Es wurde kein Nachweis einer Hochfrequenz-Feld-induzierten Störung der Funktion der Blut-Hirn-Schranke erbracht. Nach und während der Exposition blieb die Dichte der Blut-Hirn-Schranke im Vergleich zu den schein-exponierten Kulturen unverändert. Dies wurde durch 14C-Sucrose-Durchdringung sowie durch den trans-endothelialen elektrischen Widerstand quantifiziert. Das Durchdringen von Transporter-Substraten durch die Blut-Hirn-Schranke sowie die Lokalisierung und Intaktheit der Tight Junction-Proteine Occludin und ZO1 wurden ebenfalls nicht beeinträchtigt.

(Studienmerkmale: medizinisch/biologische Studie, experimentelle Studie, Voll-/Hauptstudie, Doppelblind-Studie)

Studie gefördert durch

Themenverwandte Artikel i
Glossar: 14C, Assay, Befeldung, biologische, Blut-Hirn-Schranke, BSA, Doppelblind-Studie, Elektrische Feldstärke, elektrischen, endothelialen, Endpunkt, Exposition, Gefäß, Gehirns, Glucose, histopathologische, Hochfrequenz, immunzytochemische, induzierten, in vitro, Kulturen, Lysate, mikrovaskulären, Mittelwert, Morphologie, Permeabilität, Proteine, SAR, schein-exponierten, Signals, Stress, Substraten, Sucrose, Szintillationszählung, thermischen, Tight junction, UMTS, Voll-/Hauptstudie, Western Blot, Zell, ³H
Exposition: Mobilkommunikationssystem, UMTS

Möchten Sie die Zusammenfassung des Artikels kommentieren?

Kommentar abgeben

 Druckansicht