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Epidemiologische Studie (Fall-Kontroll-Studie)

Residence near high voltage facilities and risk of cancer in children. epidemiol.

Wohnen neben Hochspannungseinrichtungen und das Risiko für Krebs im Kindesalter.

Von: Olsen J, Nielsen A, Schulgen G
Erschienen in: BMJ 1993; 307 (6909): 891 - 895 ( Externe Webseite öffnen Volltext, Externe Webseite öffnen PubMed Eintrag, Externe Webseite öffnen Journal Website )

Ziel der Studie (lt. Autor)
In einer Fall-Kontroll-Studie in Dänemark wurde untersucht, ob das Wohnen in der Nähe von Hochspannungseinrichtungen das Risiko für Krebs im Kindesalter erhöht.

Endpunkte/Art der Risikoabschätzung

Abschätzung der Inzidenz mittels Odds Ratio (OR)

Exposition

Expositionsgruppen:

Referenzgruppe 1:  nicht exponiert 
Gruppe 2:  magnetische Feldstärke: < 0,10 µT 
Gruppe 3:  magnetische Feldstärke: ≥ 0,10 µT 
Gruppe 4:  magnetische Feldstärke: 0,10 - 0,24 µT 
Gruppe 5:  magnetische Feldstärke: ≥ 0,25 µT 
Gruppe 6:  magnetische Feldstärke: 0,10 - 0,39 µT 
Gruppe 7:  magnetische Feldstärke: ≥ 0,40 µT 

Population


Studiengröße i Fälle  Kontrollen 
Anzahl geeignet 1 7074 788
Für die Analyse verfügbare Anzahl 1 7074 788

Statistisch signifikante Ergebnisse i

 Gruppe  Exposition  Endpunkt  Fälle  Kontrollen  Parameter (OR Konfidenzintervall 
7magnetische Feldstärke: ≥ 0,40 µTalle 3 Krebsarten gemeinsam635,61,6-19

Statistische Auswertung mittels logistischer Regression (korrigiert für Alter, Geschlecht, Tumorart)

Ergebnisse/Schlussfolgerung (lt. Autor)
Etwa 0.5 % der dänischen Kinder lebten in Wohnungen mit Magnetfeldern von 0,1 µT und mehr. Seit 1945 stieg der Elektrizitätsverbrauch in Dänemark um das Dreißigfache, während die Inzidenz von Kinderkrebs nahezu unverändert blieb.
Ein signifikant erhöhtes Risiko wurde für die drei Kinderkrebsarten gemeinsam beobachtet bei einer Magnetfeld-Exposition von 0,4 µT und mehr, die durch Hochspannungseinrichtungen verursacht wurden. Kein signifikant erhöhtes Risiko wurde bei 0,25 µT gefunden. Aufgrund ihrer Ergebnisse schlussfolgerten die Autoren, dass der Anteil an Kinderkrebs, der möglicherweise durch elektromagnetische Felder bei 50 Hz verursacht wird, gering sei.

(Studienmerkmale: epidemiologische Studie, Fall-Kontroll-Studie)

Studie gefördert durch

  • Association of Danish Energy Companies
  • Danish Cancer Society

Zu diesem Artikel veröffentlichte Kommentare:Themenverwandte Artikel i
Glossar: 50 Hz, bevölkerungsbezogen, Diagnose, elektromagnetische Felder, Endpunkt, epidemiologische Studie, Exposition, Fall-Kontroll-Studie, Hirntumor, Hochspannungs, Hochspannungsfreileitung, Inzidenz, Kinder, Konfidenzintervall, Krebs, Krebsregister, Leukämie, Leukämie im Kindesalter, logistischer Regression, Lymphom, Magnetfeld, magnetische Feldstärke, malignes Lymphom, Matching, OR, Risiko, signifikant, statistische, Tumor des Zentralnervensystems, Umspannstationen, Wechselstrom

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