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Grundlagen

Texte mit freundlicher Unterstützung der Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg LUBW.

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Elektrische, magnetische und elektromagnetische Felder im Alltag
 
- Einführung in die physikalischen Grundlagen
 
- Elektrische Felder
- Magnetische Felder
- Elektrische und magnetische Wechselfelder
- Elektromagnetische Felder und Strahlen
- Frequenzspektrum elektromagnetischer Felder
- Elektromagnetische Felder in der Umwelt des Menschen
 
- Ein kleiner geschichtlicher Rückblick
- Natürliche elektrische und magnetische Gleichfelder
- Technisch erzeugte elektrische und magnetische Gleichfelder
- Technisch erzeugte niederfrequente elektrische und magnetische Wechselfelder
- Technisch erzeugte hochfrequente elektromagnetische Felder
 
- Rundfunk und Fernsehen
- Mobilfunk
- Weitere technische Anwendungen hochfrequenter elektromagnetischer Felder
- Immissionen durch hochfrequente elektromagnetische Felder
- Biologische Wirkungen
 
- Akute Wirkungen niederfrequenter elektrischer und magnetischer Felder
- Akute Wirkungen hochfrequenter elektromagnetischer Felder
- Langzeitwirkungen elektromagnetischer Felder
- Befindlichkeitsstörungen - Elektrosensibilität
- Beeinträchtigungen bei Patienten mit Implantaten und Körperhilfen
 
- Potentielle Störfelder im Alltag
- Herzschrittmacher
- Weitere elektronische Implantate
- Grenzwerte
- Quellenverzeichnis

Magnetische Felder

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Ein magnetisches Feld entsteht überall dort, wo elektrische Ladungen bewegt werden, d.h. wo ein elektrischer Strom fließt. Die Stärke des magnetischen Feldes wird in Stromstärke pro Meter [A/m] angegeben und als magnetische Feldstärke H bezeichnet. Im Gegensatz zur elektrischen Feldstärke E gibt die magnetische Feldstärke nicht die gesamte Kraftwirkung des Magnetfeldes wieder, da diese Kraftwirkung nicht nur von der Stromstärke, sondern auch vom Material abhängt, das vom Magnetfeld durchdrungen wird. Zur Beschreibung der Stärke des magnetischen Feldes verwendet man daher die magnetische Flussdichte B mit der Einheit Tesla [T]. Für die magnetische Flussdichte wird häufig auch der Begriff magnetische Induktion verwendet. Die magnetische Induktion ist mit der magnetischen Feldstärke über eine Materialkonstante direkt verknüpft (H = 1 A/m entspricht in Luft B = 1,257 µT).

Die Stärke des Magnetfeldes nimmt mit zunehmender Stromstärke zu und mit wachsendem Abstand von der Quelle ab. Als Beispiel für ein magnetisches Feld sind in der Abbildung die Magnetfeldlinien eines geraden, stromdurchflossenen Leiters dargestellt.

Abbildung Magnetfeldlinien eines stromdurchflossenen LeitersMagnetfeldlinien eines stromdurchflossenen Leiters

Das Magnetfeld hat im Gegensatz zum elektrischen Feld die Eigenschaft, dass es die meisten Materialien nahezu unvermindert durchdringt. Eine Abschirmung ist, wenn überhaupt, nur mit großem Aufwand und teuren Spezialwerkstoffen zu erreichen. Dagegen lässt sich in Abhängigkeit von der Art des jeweiligen Stromkreises eine mit zunehmender Entfernung von der Quelle deutliche Abnahme der magnetischen Feldstärke erreichen.

Abbildung Abnahme des magnetischen Feldes mit der Entfernung für verschiedene QuellenAbnahme des magnetischen Feldes mit der Entfernung für verschiedene Quellen

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Glossar: elektrische Ladungen, elektrischen Feld, elektrischen Feldstärke, Elektrischer Strom, Induktion, Magnetfeld, magnetische, magnetische Flussdichte, magnetischen Feldstärke, Tesla