Texte mit freundlicher Unterstützung der Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg LUBW.
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Elektrische und magnetische Felder, die sich über die Zeit nicht verändern, nennt man Gleichfelder oder statische Felder. Bei elektrischen Wechselfeldern ändert sich die Polarität (+/-) des Feldes mit der Zeit. Fließt ein Strom, d.h. werden elektrische Ladungen bewegt, entstehen zeitgleich magnetische Wechselfelder. Umgekehrt erzeugen magnetische Wechselfelder elektrische Wirbelfelder und Ströme, was als Induktion bezeichnet wird. Wechselfelder werden anhand ihrer zeitlichen Form (z.B. sinusförmig) und Frequenz (f) beschrieben. Die Frequenz wird in Hertz (Hz) angegeben. Bei der öffentlichen Stromversorgung handelt es sich zum Beispiel um sinusförmige Wechselfelder mit einer Frequenz von 50 Hertz, d. h. die Polarität des elektrischen Feldes ändert sich 100 Mal pro Sekunde.