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Basics

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Texte mit freundlicher Unterstützung der Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg LUBW.

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Elektrische, magnetische und elektromagnetische Felder im Alltag
 
- Einführung in die physikalischen Grundlagen
 
- Elektrische Felder
- Magnetische Felder
- Elektrische und magnetische Wechselfelder
- Elektromagnetische Felder und Strahlen
- Frequenzspektrum elektromagnetischer Felder
- Elektromagnetische Felder in der Umwelt des Menschen
- Biologische Wirkungen
 
- Akute Wirkungen niederfrequenter elektrischer und magnetischer Felder
 
- Wirkungen niederfrequenter elektrischer Felder
- Wirkungen niederfrequenter magnetischer Felder
- Indirekte Wirkungen niederfrequenter Felder
- Akute Wirkungen hochfrequenter elektromagnetischer Felder
- Langzeitwirkungen elektromagnetischer Felder
- Befindlichkeitsstörungen - Elektrosensibilität
- Beeinträchtigungen bei Patienten mit Implantaten und Körperhilfen
 
- Potentielle Störfelder im Alltag
- Herzschrittmacher
- Weitere elektronische Implantate
- Grenzwerte
- Quellenverzeichnis

Indirekte Wirkungen niederfrequenter Felder

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Die in elektrisch leitfähigen Objekten infolge der Einwirkung starker elektrischer Wechselfelder erzeugten Oberflächenladungen sind umso größer, je stärker das elektrische Feld und je größer das gegenüber Erde isolierte Objekt ist. Nähert man sich solchen Objekten, so kann es zu Funkenentladungen kommen oder es kann bei Berührung ein elektrischer Strom über den Körper zur Erde abfließen (in der Abbildung rot eingezeichnet). Solche Effekte, die auch durch statische Aufladung ohne eine Einwirkung elektrischer Felder auftreten können, sind aus dem Alltagsleben hinreichend bekannt. Beispiele hierfür sind Entladungsströme an Kraftfahrzeugen oder an Türgriffen nach dem Begehen isolierter Bodenbeläge.

Abbildung Indirekte Einwirkung eines elektrischen Feldes auf den Körper eines MenschenIndirekte Einwirkung eines elektrischen Feldes auf den Körper eines Menschen

Die biologischen Wirkungen solcher sich wiederholender Entladungen können von der Wahrnehmung über die unwillkürliche Muskelkontraktion bis hin zur Schädigung des Organismus reichen. Das Ausmaß der Wirkung hängt dabei u.a. vom Ableitwiderstand zur Erde, der Stärke und Dauer des Kontaktstromes, der Größe und Anordnung des Gegenstandes sowie der elektrischen Feldstärke ab. Über die Wirkungen elektrischer Ströme und ihre Schwellenwerte gibt es umfangreiche Untersuchungen; die wichtigsten Ergebnisse sind in der nachfolgenden Tabelle zusammengefasst. Diese Schwellenwerte werden auch für die Beurteilung einer Gefahr von elektrischen Unfällen bei der Berührung von spannungsführenden Teilen herangezogen.

Abbildung Schwellenwerte für die Wirkungen elektrischer Ströme, die durch die Haut in den Körper fließen (aufgrund experimenteller Daten für 50 % aller Männer)Schwellenwerte für die Wirkungen elektrischer Ströme, die durch die Haut in den Körper fließen (aufgrund experimenteller Daten für 50 % aller Männer)

Die Wahrnehmungsschwellen für Funkenentladungen und durch den Körper abfließende Ströme hängen im Wesentlichen von der elektrischen Feldstärke, den individuellen Eigenschaften der jeweiligen Person (Frauen und Kinder sind in der Regel empfindlicher als Männer) sowie den Eigenschaften des berührten Gegenstandes ab. Auch wenn die im Alltag auftretenden Effekte durch indirekte Feldwirkungen eher selten und meist nicht gesundheitsschädlich sind, so können sie doch als Belästigung empfunden werden.

Abbildung Schwellenwerte der elektrischen 50-Hz-Feldstärke bei Berührung von metallischen Objekten durch Personen (angegeben ist als untere Grenze der 10-Perzentilwert und als obere Grenze der 90-Perzentilwert)Schwellenwerte der elektrischen 50-Hz-Feldstärke bei Berührung von metallischen Objekten durch Personen (angegeben ist als untere Grenze der 10-Perzentilwert und als obere Grenze der 90-Perzentilwert)

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