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Basics

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Texte mit freundlicher Unterstützung der Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg LUBW.

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Elektrische, magnetische und elektromagnetische Felder im Alltag
 
- Einführung in die physikalischen Grundlagen
- Elektromagnetische Felder in der Umwelt des Menschen
- Biologische Wirkungen
 
- Akute Wirkungen niederfrequenter elektrischer und magnetischer Felder
 
- Wirkungen niederfrequenter elektrischer Felder
- Wirkungen niederfrequenter magnetischer Felder
- Indirekte Wirkungen niederfrequenter Felder
- Akute Wirkungen hochfrequenter elektromagnetischer Felder
- Langzeitwirkungen elektromagnetischer Felder
 
- Epidemiologische Studien zu niederfrequenten Feldern
- Untersuchungen an Zellen und Tieren zu niederfrequenten Feldern
- Studien zu hochfrequenten Feldern
- Befindlichkeitsstörungen - Elektrosensibilität
- Beeinträchtigungen bei Patienten mit Implantaten und Körperhilfen
- Grenzwerte
- Quellenverzeichnis

Weitere technische Anwendungen hochfrequenter elektromagnetischer Felder

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Im Mikrowellenherd werden elektromagnetische Wellen bei einer Frequenz von 2400 MHz erzeugt, die Wassermoleküle besonders gut zu Schwingungen anregen. Die durch die Wassermoleküle aufgenommene Schwingungsenergie bewirkt eine Erwärmung. Da der Mikrowellenherd wie ein umgekehrter Faradayscher Käfig funktioniert, ist die Stärke des elektrischen Feldes außerhalb des Gerätes sehr gering. Im Übrigen schaltet sich das Gerät aus Sicherheitsgründen beim Öffnen der Tür automatisch durch Unterbrechen der Energiezufuhr ab. Die Dichtigkeit von Mikrowellenherden wird von den Herstellern im Prüffeld getestet.

Elektromagnetische Felder finden in öffentlich zugänglichen Bereichen zunehmend Anwendung bei der berührungslosen Identifikation von speziellen Personenausweisen, Waffenspürgeräten und bei der Artikelsicherung. So werden zum Beispiel in Flughäfen Waffenspürgeräte und in Kaufhäusern am Ein- bzw. Ausgang sowie im Kassenbereich Artikelsicherungsanlagen installiert, die einen Warendiebstahl verhindern sollen.

Die an den Artikeln angebrachten, nicht entwerteten Sicherungsetiketten werden mittels elektromagnetischer Felder erkannt. In der nachfolgenden Abbildung ist ein mögliches Prinzip einer Artikelsicherungsanlage veranschaulicht. Die linke Spulenanordnung erzeugt magnetische Impulse, die ein Sicherungsetikett in Resonanz bringen. Die Empfangsspulen auf der rechten Seite erkennen die Schwingung der Sicherungsetiketten und lösen Alarm aus.

Abbildung Arbeitsweise einer ArtikelsicherungsanlageArbeitsweise einer Artikelsicherungsanlage

Die Diebstahlsicherungsanlagen arbeiten mit unterschiedlichen Frequenzen zwischen 10 Hz und 3 GHz. Ihre Felder können unterschiedliche Stärken und Modulationen aufweisen. Die im niederfrequenten Bereich arbeitenden Anlagen können in der Überwachungszone relativ hohe magnetische Flussdichten von bis zu 300 µT aufbauen, denen die Passanten im Regelfall nur kurzzeitig ausgesetzt werden.

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Glossary: GHz, Hz, MHz