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Basics

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Texte mit freundlicher Unterstützung der Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg LUBW.

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Elektrische, magnetische und elektromagnetische Felder im Alltag
 
- Einführung in die physikalischen Grundlagen
 
- Elektrische Felder
- Magnetische Felder
- Elektrische und magnetische Wechselfelder
- Elektromagnetische Felder und Strahlen
- Frequenzspektrum elektromagnetischer Felder
- Elektromagnetische Felder in der Umwelt des Menschen
- Biologische Wirkungen
- Grenzwerte
- Quellenverzeichnis

Beeinträchtigungen bei Patienten mit Implantaten und Körperhilfen

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Technische Implantate werden heute mit Erfolg eingesetzt, um die Funktionen erkrankter Körperteile und Organe zu unterstützen oder sogar zu ersetzen. Da sie die Lebensqualität der Patienten deutlich verbessern und in vielen Fällen sogar eine lebenserhaltende Funktion zuverlässig übernehmen, haben sie inzwischen eine hohe Akzeptanz und Ausbreitung erfahren. Eine denkbare Beeinträchtigung der Implantate durch elektromagnetische Felder des Alltags wirkt diesen Bemühungen der Medizin entgegen. Hersteller von Implantaten wie auch von Einrichtungen, die elektromagnetische Felder in unserer Umwelt aufbauen, sind gefordert, mögliche Konfliktsituationen zwischen Feldern und Implantaten zu vermeiden.

Technische Implantate und Körperhilfen werden aus Kunststoff (zum Beispiel künstliche Herzklappen) oder aus Metall (künstliche Gelenke) wie auch aus einer Kombination von beiden hergestellt. Eine Reihe von Implantaten und Körperhilfen (zum Beispiel Herzschrittmacher, Nervenstimulatoren, implantierte Insulinpumpen oder Hörprothesen) ist zusätzlich mit elektronischen Schaltkreisen ausgestattet. Elektromagnetische Felder können grundsätzlich nur bei Implantaten und Körperhilfen eine Beeinträchtigung hervorrufen, die aus Metall hergestellt sind oder elektronische Kreise beinhalten. Implantate aus Kunststoff oder Keramik zeigen keine nennenswerte Wechselwirkung mit Feldern. Der Einfluss elektromagnetischer Felder kann sich dabei in einer Störung des Implantates oder der Körperhilfe wie auch in einer direkten Beeinflussung des umgebenden Gewebes bemerkbar machen. Die möglichen Konsequenzen einer Beeinflussung reichen, je nach Funktion des Implantates, von einer Wahrnehmung bis hin zur Gefährdung der vitalen Funktionen des Körpers. Meistens macht sich die Störung nur während der Einwirkung des Feldes bemerkbar, danach sind keine Beeinträchtigungen, weder des Implantates, noch der Körperfunktion, festzustellen. So zum Beispiel wird die Hörfähigkeit eines Patienten mit einer Hörprothese nur während einer starken Feldexposition gestört. Eine lange anhaltende oder sich häufig wiederholende Störung dieser Art führt zwangsläufig zur Beeinträchtigung des Wohlbefindens des Patienten.

Eine längere Störung von lebenserhaltenden Implantaten, wie zum Beispiel von Herzschrittmachern oder von implantierten Insulinpumpen, kann dagegen sogar zu lebensbedrohlichen Symptomen, nicht nur während der Exposition, sondern auch wenige Minuten (Herzschrittmacher) oder sogar mehrere Stunden (Insulinpumpen) danach führen. Damit bergen Störungen elektronischer Implantate das größte Gefährdungspotential für den Patienten.

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