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Grundlagen

Texte mit freundlicher Unterstützung der Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg LUBW.

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Elektrische, magnetische und elektromagnetische Felder im Alltag
 
- Einführung in die physikalischen Grundlagen
 
- Elektrische Felder
- Magnetische Felder
- Elektrische und magnetische Wechselfelder
- Elektromagnetische Felder und Strahlen
- Frequenzspektrum elektromagnetischer Felder
- Elektromagnetische Felder in der Umwelt des Menschen
 
- Ein kleiner geschichtlicher Rückblick
- Natürliche elektrische und magnetische Gleichfelder
- Technisch erzeugte elektrische und magnetische Gleichfelder
- Technisch erzeugte niederfrequente elektrische und magnetische Wechselfelder
- Technisch erzeugte hochfrequente elektromagnetische Felder
- Biologische Wirkungen
 
- Akute Wirkungen niederfrequenter elektrischer und magnetischer Felder
 
- Wirkungen niederfrequenter elektrischer Felder
- Wirkungen niederfrequenter magnetischer Felder
- Indirekte Wirkungen niederfrequenter Felder
- Akute Wirkungen hochfrequenter elektromagnetischer Felder
- Langzeitwirkungen elektromagnetischer Felder
- Befindlichkeitsstörungen - Elektrosensibilität
- Beeinträchtigungen bei Patienten mit Implantaten und Körperhilfen
- Grenzwerte
- Quellenverzeichnis

Natürliche elektrische und magnetische Gleichfelder

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Zwischen dem Erdboden und der elektrisch gut leitfähigen Ionosphäre in ca. 70 km Höhe besteht eine Potentialdifferenz von bis zu 300 kV. Dadurch bildet sich ein statisches elektrisches Feld über der Erdoberfläche. Die Stärke des elektrostastischen Feldes der Erde ist von der Sonnenaktivität, der Leitfähigkeit der Luft, der Jahreszeit und dem Wetter abhängig. So ist zum Beispiel im Winter die Feldstärke mit ca. 270 V/m doppelt so groß wie im Sommer mit ca. 130 V/m. Bei Gewitter dagegen können über ebenem Gelände sogar Feldstärken von bis zu 20 kV/m auftreten, mit Spitzen (Blitzauslösung) von bis zu 300 kV/m.

Abbildung Elektrisches Feld der ErdeElektrisches Feld der Erde

Das statische Erdmagnetfeld, das die ganze Erde vom Südpol bis zum Nordpol umgibt, hat je nach geologischem Untergrund und Breitengrad eine magnetische Induktion zwischen 30 und 60 µT. Zu diesem Erdmagnetfeld tragen in geringem Maße auch die etwa 1 Million Blitze bei, die pro Stunde auf der Erde entstehen. In unmittelbarer Nähe eines Blitzes können Flussdichten bis zu 1.000 µT auftreten.

Abbildung ErdmagnetfeldErdmagnetfeld

Natürliche elektromagnetische Felder treten in der Natur fast ausschließlich in Form von Wärme-, Licht- und ionisierender Strahlung auf, also im Bereich der sehr hohen Frequenzen. Als wichtigste natürliche Quelle strahlt die Sonne auf Grund ihrer hohen Oberflächentemperatur (ca. 6.000 ° C) sichtbares Licht, UV-Strahlung sowie ionisierende Strahlung auf die Erde ab. Die Erde hat mit durchschnittlich ca. 15 ° C im Vergleich zur Sonne eine weitaus niedrigere Oberflächentemperatur, weshalb sie ausschließlich langwellige Wärmestrahlung mit Wellenlängen von 10 bis 100 mm abstrahlen kann.

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Glossar: elektrisch, elektromagnetische Felder, Erdmagnetfeld, Feldstärke, Frequenzen, Induktion, ionisierende Strahlung, Ionosphäre, Leitfähigkeit, magnetische, statische, statisches elektrisches Feld, Strahlung, UV, Wellenlängen